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Afrika besucht Wolfsburg
Interkulturelle Kontakte zwischen Wolfsburg und Ostafrika

Vom 12. bis 15. Dezember besuchte uns eine Schülergruppe aus Kenia  in Wolfsburg. Wie kam es dazu?
Das Pädagogen-Ehepaar Almut und Christoph Stein bereist und beschäftigt sich seit vierzig Jahren mit Ostafrika. Ihr Verein „Wasser für Kenia e.V.“ kümmert sich vor allem darum, dass afrikanische Mädchen die Schule besuchen können, anstatt Wasser holen zu müssen. Darüber hinaus vermitteln die Steins interkulturelle Kontakte zwischen niedersächsischen und kenianischen Schulen:
Es gibt ein englischsprachiges Briefaustauschprogramm für 7./8. Klassen und ein deutschsprachiges email-Austauschprogramm für Oberstufenschüler. In Wolfsburg sind zwei Schulen, darunter das Phoenix Gymnasium, darin involviert.
Diesmal hat eine Gruppe von 11 kenianischen Oberstufenschülern zusammen mit ihrem Lehrer Deutschland bereist. Die Kenianer lernen als dritte Fremdsprache Deutsch und wollten ihre Deutschkenntnisse im Gespräch mit deutschen Schülern erproben. Drei Tage hat die Gruppe u. a. das Phoenix-Gymnasium in Wolfsburg besucht und am Unterricht teilgenommen. Untergebracht  waren sie dankenswerterweise in Wolfsburger und Braunschweiger Familien.
Am 13.12. stand nach dem Unterricht ein Besuch des VW-Werkes, der Autostadt und des Rathausdaches auf dem Programm.
Außerdem gab an diesem Tag das Phoenix-Gymnasium einen „Kenia-Abend“, an dem die Kenianer ihre Schule vorstellten und das Ehepaar Stein von ihrer letzten Keniareise berichteten. Die Organisation erfolgte durch Christine Fingas und Volker Mülle.
Im Anschluss an diesen Abend sind einige deutsche Schüler mit ihren Gastschülern aus Kenia noch auf den Wolfsburger Weihnachtsmarkrt gegangen, um ihnen diese deutsche Tradition näher zu bringen. Kontakte zwischen den Schülern bestehen noch heute.  
Almut und Christoph Stein sind überzeugt: Interkulturelle Kontakte in der Jugend sind eine wesentliche Erfahrung und Vorbereitung auf das Leben in unserer globalisierten Welt. Interkulturelle Bildung in der Schule ist ein Schlüssel zu Toleranz und Weltverständnis.

Hier finden Sie einen Artikel aus dem Wolfsburger Kurier.

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