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Das Fach Werte und Normen wird am Phoenix Gymnasium von der fünften Klasse an unterrichtet und kann von allen Schülern und Schülerinnen anstelle von Religion angewählt werden. Auch in der Oberstufe wird das Fach angeboten, derzeit ist es an unserer Schule jedoch nicht möglich, das Abitur in Werte und Normen abzulegen.
Was erwartet Schülerinnen und Schüler, die sich für dieses Unterrichtsfach entscheiden?
Das Niedersächsische Schulgesetz legt die Aufgaben des Faches wie folgt fest: Es vermittelt religionskundliche Kenntnisse, Verständnis für die in der Gesellschaft wirksamen Wertvorstellungen und Normen sowie Zugang zu philosophischen, weltanschaulichen und religiösen Fragen.
Die im Unterricht behandelten Themen ähneln denen des Faches Religion. In beiden Fächern beschäftigt man sich mit ethischen Problemen, doch unterscheidet sich Werte und Normen darin, dass die behandelten Fragestellungen und Sachverhalte auf der Grundlage weltanschaulicher Neutralität behandelt werden.
Das Fach Werte und Normen leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler: Unsere pluralistische Gesellschaft bietet jungen Menschen eine Vielzahl unterschiedlichster Lebensentwürfe an, die mit Wertvorstellungen verknüpft sind, die nicht selten im Widerspruch miteinander stehen. Das kann bei Kindern und Jugendlichen zur Verunsicherung führen, ob ihre Weltauffassung, ihre Bedürfnisse und ethischen Überzeugungen „richtig“ sind. Hinzu kommt, dass sich unsere Welt aufgrund politischer, gesellschaftlicher, ökonomischer und technologischer Faktoren stetig verändert, was völlig neue ethische Probleme oder auch einen Wandel von Wertvorstellungen hervorbringt. Hier versucht das Fach Werte und Normen Orientierung zu bieten, indem es Schülerinnen und Schüler zur Reflexion der Sachverhalte auf der Basis ethischer Grundsätze, wie sie im Grundgesetz (Menschenwürde, Prinzipien des demokratischen und sozialen Rechtsstaats)  und dem Niedersächsischen Schulgesetz verankert sind, vermittelt. Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es nicht die „eine“ Weltdeutung gibt, andererseits aber auch keine wahllose Beliebigkeit, da es in der Gesellschaft einen durch die Verfassung geschützten Wertekonsens gibt, der zu achten ist.


Themen in den einzelnen Jahrgangsstufen

Jahrgang

5
 
 

6
 

7
 

8
 
 

9
 

10
 
 

11
 
 
 
 
 

12
  
   
 

Themen

Umgang mit Erfolg und Misserfolg
Zukunftswünsche und Zukunftsängste
Regeln für das Zusammenleben

Begegnungen mit Fremden
Monotheistische Weltreligionen

Sucht und Abhängigkeit
Verantwortung für Natur und Umwelt

Freundschaft, Liebe und Sexualität
Menschenrechte und Menschenwürde
Leben in einer christlich geprägten Kultur

Entwicklung und Gestaltung von Identität
Altern, Sterben, Tod

Ethische Grundlagen für Konfliktlösungen
Wahrheit und Wirklichkeit
Weltreligionen und Weltanschauungen

Recht und Gerechtigkeit
 - Pluralismus und Konsens
oder alternativ:
 - Anspruch und Wirklichkeit individueller Glücksvorstellungen
   Grundpositionen ethischen Argumentierens
 - Ethik in Medizin und Wissenschaft

Formen der Selbstinterpretation des Menschen
 - Willensfreiheit als Dimension menschlichen Existenzvollzugs
   Wahrheitsansprüche
 - Wahrheit in Kunst und Medien

Anzahl der Klassenarbeiten und Klausuren und deren Gewichtung

In der Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 – 10) wird pro Schulhalbjahr eine Klassenarbeit geschrieben. Die schriftliche Leistung macht ein Drittel der Gesamtnote aus, die mündliche zwei Drittel.

In der Sekundarstufe II wird eine Klausur pro Schulhalbjahr geschrieben. Die Gewichtung mündlicher und schriftlicher Leistungen beträgt 60%  - 40%.        

Partner und Auszeichnungen